Glossar

Alle  |  A   ·  B   ·  C   ·  D   ·  E   ·  F   ·  G   ·  H   ·  I   ·  J   ·  K   ·  L   ·  M   ·  N   ·  O   ·  P   ·  Q   ·  R   ·  S   ·  T   ·  U   ·  V   ·  W   ·  Z 
(lat. Domina = Herrin) Eine herrische, dominierende Frau - oftmals eine -> Prostituierte -, die sexuelle Praktiken aus dem Bereich -> BDSM (SM / Sado-Maso) anbietet. Dominas sind meist in schwarzem Lack und oder Leder gekleidet und mit „Werkzeugen“ zur Züchtigung (z.B. Peitsche) ausgestattet. Kunden, die eine Domina besuchen, sind masochistisch veranlagt. Um sexuelle Befriedigung zu erlangen unterwerfen sie sich dieser dominanten Frau und lassen sich manchmal auch körperlich misshandeln und quälen.
(lat. eiaculari „herausspritzen“ und praecox „vorzeitig“) Landläufig bekannt als vorzeitiger Samenerguss. Er ist die häufigste sexuelle Störung bei Männern. Versuche, zu definieren was genau „vorzeitig“ bedeutet, sind bisher allerdings gescheitert. Daher belässt man es bei dem subjektiven Empfinden und spricht von einem vorzeitigen Samenerguss, wenn der Mann keinerlei Kontrolle über den Zeitpunkt hat. Grundsätzlich gilt: Gelegentlich kann es schon mal zum Schnellschuss kommen. Eine tatsächliche Störung liegt erst dann vor, wenn der Mann dauerhaft nicht in der Lage ist seine -> Ejakulation zu kontrollieren.
(lat. eiaculare = herausspritzen). Bezeichnung für den Samenerguss beim Mann, der üblicherweise mit einem -> Orgasmus einhergeht. Kommt der Mann zum Höhepunkt, tritt eine Samenflüssigkeit (Sperma) aus dem vorderen Schaft seines Penis aus. Auch bei einigen Frauen kann es während des Höhepunkts zu einer sogenannten weiblichen Ejakulation kommen, bei der Sekrete der Prostata feminina freigesetzt werden.
eine sanfte Form erotischer Fesselspiele. Mit Fesseln oder einer Augenbinde werden die Bewegungsfähigkeit oder auch Sinne wie sehen, hören und tasten eingeschränkt. Beim englischen Sex geht es nicht um das Quälen und das Hinzufügen von Schmerzen. Im Vordergrund stehen vielmehr das Ausprobieren harmloser sadomasochistischer Spielchen, die beiden Partnern Freude bereiten und neue sexuelle Kicks geben sollen.
siehe -> Defloration
(lat. erigo = Aufrichtung, -> Erregung) Versteifung des männlichen Glieds infolge sexueller -> Erregung. Durch die starke Durchblutung richtet sich das Glied auf und kann bis zu viermal so groß werden als im unerigierten Zustand. Die männliche Erektion ist eine Voraussetzung für den Vollzug des Geschlechtsverkehrs (-> Koitus). Im weiteren Sinne wird auch das Anschwellen der -> Klitoris als Erektion bezeichnet.
(griech. erogen = geschlechtlich reizbar) Sexuell leicht reizbare Körperregion. Durch das Streicheln oder Massieren der erogenen Zonen können die sexuelle -> Erregung und das Verlangen nach Sex hervorgerufen oder gesteigert werden. Unterschieden wird zwischen spezifischen und nicht spezifischen erogenen Zonen: Zu den spezifisch erogenen Zonen zählen die inneren und äußeren -> Genitalien sowie alle Organe im Beckenbereich, die eine direkte Stimulation zulassen. Nicht spezifische erogene Zonen können alle anderen Körperregionen beinhalten, wobei Oberschenkel oder auch Arminnenseiten häufig bevorzugt werden. Auch Ohren, Hals, Achseln, Rücken sowie die Füße und Hände können für erotische Berührungen empfänglich sein. Ob entsprechende Reize als erregend wahrgenommen werden, variiert vor allem bei den nichtspezifischen erogenen Zonen von Individuum zu Individuum sowie der jeweiligen Situation.
Seite « 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 »