Glossar

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Bezeichnung für Menschen, die keinerlei Bedürfnisse nach sexueller Interaktion mit einer anderen Person verspüren (sexuelle Lustlosigkeit).
Bezeichnung für den emotionalen Konflikt eines erwachsenen Mannes, der den natürlichen Abnabelungsprozess zu seiner Mutter noch nicht überwunden hat. Der Begriff geht zurück auf den Psychoanalytiker Siegmund Freud. Dieser formulierte die These, dass jedes männliche Kind eine Phase durchlaufe, in der es seine Mutter unbewusst begehrt und mit seinem Vater rivalisiert. Namensgebend für diesen Konflikt ist die griechische Sage von König Ödipus, der unwissend seine Mutter heiratete und seinen Vater aus Eifersucht erschlug.
(auch: Estrogen oder Follikelhormon) das wichtigste Sexualhormon der Frau. Vorwiegend an den Eierstöcken gebildet, steuert es die Entwicklung der weiblichen Geschlechtsmerkmale und -organe. Auch Männer produzieren in ihren Hoden minimale Mengen an Östrogen.
(auch: -> SM, -> Sado-Maso oder -> Sadomasochismus). BDSM bezeichnet eine spezielle sexuelle Vorliebe sowie ein erotisches Rollenspiel, bei der die Partner nicht gleichberechtigt sind. Es gibt einen dominanten (bestimmenden) Partner und einen devoten (sich unterwerfenden). Entscheidend ist dabei, dass beide Partner aus dem erotischen Rollenspiel einen Lustgewinn ziehen: der dominante Part aus seiner Machtposition, der devote Part aus Schmerzen und Erniedrigung. Die Bezeichnung BDSM stammt aus dem Englischen und setzt sich aus folgenden Begriffseinheiten zusammen: -B&D: -> Bondage und Discipline (engl. = Fesselung und Disziplin) -D&S: Domination and Submission (engl. = Berherrschung und Unterwerfung) -S&M: Sadism and Masochism (engl. = -> Sadismus und -> Masochismus)
siehe -> Koitus
Das teilweise oder vollständige Entfernen der Vorhaut am männlichen Glied. Eine Beschneidung kann aus hygienischen und gesundheitlich-präventiven Gründen erforderlich sein. Aber auch die Bestimmungen einiger Religionen und Völker sehen die Entfernung der Vorhaut des Jungen oder Mannes vor.
(auch: zweigeschlechtlichkeit; lat. bi - = zwei) Bisexuelle Menschen fühlen sich sowohl dem weiblichen als auch dem männlichen Geschlecht sexuell zugeneigt. Es wird angenommen, dass eine Neigung zur Bisexualität in unterschiedlich starker Ausprägung bei fast jedem Menschen vorhanden ist, die meisten Menschen diese Veranlagung aber auf Grund gesellschaftlicher und elterlicher Erziehung unterdrücken.
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