(auch: Gräfenberg-Zone, G-Spot)
-> Erogene Zone in der Vagina, deren Existenz umstritten ist. Anatomisch betrachtet, handelt es sich bei der G-Zone um die Paraurethraldrüse ( Prostata feminina ). Sie gilt als das Pendant zur männlichen -> Prostata. Die Stimulierung des G-Punkts soll bei einigen Frauen sehr schnell zum
-> Orgasmus führen. Diese Aussage ist allerdings sehr subjektiv und kann nicht von allen Frauen bestätigt werden. Die Bezeichnung des G-Punkts geht zurück auf seinen Entdecker Dr. Ernst Gräfenberg, der ihn 1950 erstmals in seinen Aufzeichnungen erwähnte.
siehe -> Homosexualität
(auch: Geschlechtsteile, Geschlechtsorgane)
Fortpflanzungsorgane der Lebewesen. Die Biologie unterscheidet innere und äußere Genitalien. Bei der Frau bildet die -> Vulva die äußeren Geschlechtsteile. -> Vagina, Gebärmutterhals, Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke zählen zu den inneren Geschlechtsteilen. Zu den männlichen äußeren Genitalien zählen -> Penis und Hodensack. Hoden, Nebenhoden und Samenleiter bilden die inneren männlichen Geschlechtsorgane. Durch die Möglichkeit der Schwangerschaftsverhütung und die Freude am Liebesspiel (-> Geschlechtsverkehr) werden die Genitalien beim Menschen nicht (mehr) ausschließlich zur Fortpflanzung genutzt.
siehe -> Genitalien
(auch: Beischlaf; Koitus)
Bezeichnung für die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau, bei der der Mann seinen -> Penis in die -> Vagina der Frau bzw. in den Anus des Partners einführt. Der Geschlechtsverkehr ist die Vorraussetzung zur natürlichen Fortpflanzung und dient der Lustbefriedigung. Man unterscheidet verschiedene Arten des Koitus:
Koitus à unda: Liebesspiel unter Wasser.
Koitus in axilla: Reiben des Gliedes in der Achselhöhle des Partners.
Koitus Inter Femora: Reiben des Penis zwischen den Oberschenkeln des Partners
Koitus intermammarius: Stimulieren des Gliedes zwischen den Brüsten der Frau ( siehe -> Mammalverkehr)
Koitus interruptus: unzuverlässige Verhütungsmethode: Kurz vor dem Orgasmus zieht der Mann seinen Penis aus der Vagina.
Koitus per anum: Bezeichnung für -> Analverkehr.
Koitus reservatus: Hinauszögern oder Unterdrücken des Samenergusses beim Geschlechtsakt.
Schmierstoff zur Verminderung der Reibung während des Geschlechtsverkehrs (-> Koitus) oder der -> Selbstbefriedigung. Die Verwendung von Gleitmitteln erleichtert das Einführen von Penis oder Hilfsmitteln in die Vagina oder den Anus (-> Analverkehr). Vorsicht: Einige Gleitmittel können den Latex der Kondome oder anderer Verhütungsmittel angreifen. Um zu vermeiden, dass die Präservative undicht oder porös werden, empfiehlt sich ein Gleitmittel auf Wasserbasis.
siehe -> Penis







