(auch: Zwitter)
Eine Person, die sowohl männliche als auch weibliche -> Geschlechtsorgane besitzt. Die Bezeichnung verweist auf eine Gestalt der griechischen Mythologie: Hermaphroditos, der Sohn von Hermes und Aphrodite, wurde durch die Verschmelzung mit einer Nymphe zu einem mannweiblichen Zwitterwesen.
Sexuelles Empfinden für das andere Geschlecht. Knapp 80 Prozent der Erwachsenen beschreiben sich als heterosexuell. Siehe auch -> Homosexualität
gleichgeschlechtliche Liebe. Homosexuell veranlagte Menschen fühlen sich von Personen gleichen Geschlechts angezogen. Ausschließlich homosexuell sind knapp 10 Prozent der Bevölkerung. Umgangssprachlich bezeichnet man homosexuelle Männer als schwul oder gay (engl. = heiter, bunt, ausschweifend, schwul), homosexuelle Frauen als lesbisch. Obwohl die sexuelle Neigung in den meisten Ländern nicht mehr vorgeschrieben oder wegen scheinbarer Unsittlichkeit unter Strafe gestellt wird, stößt Homosexualität bisweilen noch immer auf ablehnende Reaktionen. Steht eine homosexuelle Person zum ersten Mal Öffentlich zu seiner Neigung, spricht man von einem „Coming Out“. Zum Gedenken an die Ausgrenzung und Diskriminierung von Schwulen und Lesben findet jährlich Ende Juni der Christopher-Street-Day statt.
gesteigertes sexuelle Verlangen oder sexuell motiviertes Verhalten. Ein übersteigertzer Geschlechtstrieb kann sowohl bei Frauen (-> Nymphomanie) als auch bei Männern (Satyriasis) auftreten.
(auch: Zeugungsunfähigkeit, die; Unfruchtbarkeit, die; Sterilität, die; Mannesschwäche, die)
Unfähigkeit des Mannes, sich fortzupflanzen. Man unterscheidet verschiedene Formen von männlicher Impotenz: Die „Impotentia generandi“ bezeichnet die Unfruchtbarkeit oder auch die biologische Unfähigkeit des Mannes Kinder zu zeugen. Unter „Impotentia coeundi“ versteht man die Unfähigkeit des Mannes eine Erektion zu bekommen oder diese lange genug zu halten. Darüber hinaus unterscheidet man „Impotentia ejaculandi“ (Unfähigkeit zum Samenerguss) und „impotentia satisfactionis (Samenergus ohne Orgasmus). Diese Störungen können sowohl physische als auch psychische Ursachen haben.
Siehe auch -> Infertilität
(lat.: infantilis = Kindern gehörig, kindlich)
Das Stehenbleiben des Körperwachstums und der geistigen Entwicklung auf einer kindlichen Stufe. Im sexuellen Kontext bezeichnet Infantilismus das Bedürfnis erwachsener Menschen, wie ein Kind oder Kleinkind behandelt zu werden ( z.B. Wickelspiele, Füttern ).
Unfruchtbarkeit der Frau. Infertilität bezeichnet die biologische Unfähigkeit der Frau ein gesundes Kind zu empfangen und bis zur Geburt auszutragen.







