Glossar

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(franz.: frigide = kühl, kalt) Verminderte Libido und Störungen der sexuellen Erlebnisfähigkeit der Frau. Dieser bereits veraltete Fachausdruck wird heute hauptsächlich umgangssprachlich und häufig als unpassende Beschimpfung von abgewiesenen Männern verwendet. Angeblich leidet jede dritte Frau mindestens einmal im Leben unter dieser Störung.
(franz. se frotter „sich reiben“) Bezeichnung für eine Person, die aus der Berührung mit fremden Menschen einen Lustgewinn erzielt. Der meist männliche Frotteur sucht die körperliche Nähe zu Unbekannten in Menschen-Mengen. Er reibt, stößt und schmiegt sein Geschlechtsteil - wie zufällig - an der Person seiner Wahl und kann auf diese Weise sogar zum -> Orgasmus gelangen. Kommt es unliebsamer Weise zu Reibungen durch einen Frotteur, sollte man ihn direkt darauf ansprechen. Da vielen Frotteuren ihre Neigung unangenehm ist und es den meisten auch um die Heimlichkeit der Aktion geht, reichen in aller Regel ein paar klare Worte, damit das Schuppern ein Ende hat.
(auch: Gräfenberg-Zone, G-Spot) -> Erogene Zone in der Vagina, deren Existenz umstritten ist. Anatomisch betrachtet, handelt es sich bei der G-Zone um die Paraurethraldrüse ( Prostata feminina ). Sie gilt als das Pendant zur männlichen -> Prostata. Die Stimulierung des G-Punkts soll bei einigen Frauen sehr schnell zum -> Orgasmus führen. Diese Aussage ist allerdings sehr subjektiv und kann nicht von allen Frauen bestätigt werden. Die Bezeichnung des G-Punkts geht zurück auf seinen Entdecker Dr. Ernst Gräfenberg, der ihn 1950 erstmals in seinen Aufzeichnungen erwähnte.
siehe -> Homosexualität
(auch: Geschlechtsteile, Geschlechtsorgane) Fortpflanzungsorgane der Lebewesen. Die Biologie unterscheidet innere und äußere Genitalien. Bei der Frau bildet die -> Vulva die äußeren Geschlechtsteile. -> Vagina, Gebärmutterhals, Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke zählen zu den inneren Geschlechtsteilen. Zu den männlichen äußeren Genitalien zählen -> Penis und Hodensack. Hoden, Nebenhoden und Samenleiter bilden die inneren männlichen Geschlechtsorgane. Durch die Möglichkeit der Schwangerschaftsverhütung und die Freude am Liebesspiel (-> Geschlechtsverkehr) werden die Genitalien beim Menschen nicht (mehr) ausschließlich zur Fortpflanzung genutzt.
siehe -> Genitalien
(auch: Beischlaf; Koitus) Bezeichnung für die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau, bei der der Mann seinen -> Penis in die -> Vagina der Frau bzw. in den Anus des Partners einführt. Der Geschlechtsverkehr ist die Vorraussetzung zur natürlichen Fortpflanzung und dient der Lustbefriedigung. Man unterscheidet verschiedene Arten des Koitus: Koitus à unda: Liebesspiel unter Wasser. Koitus in axilla: Reiben des Gliedes in der Achselhöhle des Partners. Koitus Inter Femora: Reiben des Penis zwischen den Oberschenkeln des Partners Koitus intermammarius: Stimulieren des Gliedes zwischen den Brüsten der Frau ( siehe -> Mammalverkehr) Koitus interruptus: unzuverlässige Verhütungsmethode: Kurz vor dem Orgasmus zieht der Mann seinen Penis aus der Vagina. Koitus per anum: Bezeichnung für -> Analverkehr. Koitus reservatus: Hinauszögern oder Unterdrücken des Samenergusses beim Geschlechtsakt.
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